KFZ_03

Gerhard Schultz                Versicherungs- & Finanzmakler

Diplom-Betriebswirt (FH)

Versicherungskaufmann

Kraftfahrzeugversicherung


6. Das Nutzeralter

    Die Statistik des GDV zeigt, dass junge und ältere Fahrer im Schnitt mehr Kfz-Haftpflicht- und

    Vollkasko-Schäden verursachen als Fahrer mittleren Alters. Daher gibt es das Risikomerkmal

    „Nutzeralter“. Das vom GDV verwendete Alter entspricht dabei im Allgemeinen dem Alter des

    Versicherungsnehmers. Nur wenn dieser im Vertrag angibt, dass auch Fahrer das Auto nutzen,

    die jünger als 25 Jahre alt sind, gilt in der Regel das Alter des jüngsten Fahrers als Nutzeralter.


7. Das Fahrzeugalter bei Erwerb

    Dass ein Auto im Laufe der Zeit älter wird, ist für dieses Risikomerkmal unerheblich.

    Entscheidend ist eine andere Frage: War das Auto fabrikneu bzw. ein noch junger

    Gebrauchtwagen, als der aktuelle Halter es gekauft hat? Oder war das Fahrzeug schon älter?

    Die Statistiken des GDV zeigen, dass Fahrer von Autos, die als Neuwagen oder junge

    Gebrauchtwagen gekauft wurden, weniger Schäden verursachen als der Durchschnitt. Werden

    Fahrzeuge in höherem Alter gekauft, verursachen deren Fahrer hingegen überdurchschnittlich

    viele Schäden. Erst bei Liebhaberstücken, die ab einem Alter von 23 Jahren verkauft werden,

    dreht sich dieser Trend wieder um.


8. Die Tarifgruppe

    Mit dem Risikomerkmal „Tarifgruppe“ unterscheiden die Statistiker des GDV die

    Schadenbilanzen von Landwirten sowie Beamten und Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes von

    allen anderen Autofahrern. Das Ergebnis: Landwirte und öffentlich Bedienstete verursachen

    vergleichsweise etwas weniger Schäden als der durchschnittliche Autofahrer.


9. Die Selbstbeteiligung

    Für die Kasko-Versicherungen ihrer Autos können Versicherte in aller Regel eine

    Selbstbeteiligung vereinbaren. Auch hier gilt eine einfache Faustregel: Je höher die

    Selbstbeteiligung, desto günstiger wird der Beitrag. In der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es in

    der Regel keine Selbstbeteiligung – der Versicherer übernimmt den Schaden des Unfallgegners

    stets in voller Höhe.


Weiterhin ist die Entwicklung der Ersatzteilpreise in den letzten Jahren in diesem Zusammenhang ein nicht zu unterschätzender Kostentreiber.








Quelle: Internetseite des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

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