KFZ_02

Gerhard Schultz _ Versicherungs- & Finanzmakler

Diplom-Betriebswirt (FH)

Versicherungskaufmann

Kraftfahrzeugversicherung

 

Kalkualtionsgrundlagen für die Prämie

 

Diese Risikomerkmale werden vom GDV unterschieden

 

  1. Die Regionalklasse

Die Regionalklassen spiegeln die Schadenbilanzen der über 400 Zulassungsbezirke wider. Entscheidend ist dafür nicht, wo ein Unfall passiert oder ein anderer Kasko-Schaden entstanden ist, sondern in welchem der Zulassungsbezirke der Fahrzeughalter seinen Wohnsitz hat. Je besser die Schadenbilanz des Bezirks, desto niedriger die Einstufung in der Regionalklasse.

 

  1. Die Typklasse

Die Typklassen ergeben sich aus den Schaden- und Unfallbilanzen der insgesamt rund 27.000 einzelnen Modelle. Automodelle mit wenig Schäden bzw. geringen Reparaturkosten werden in niedrige Typklassen eingeordnet, viele Schäden und hohe Versicherungsleistungen führen zu hohen Typklassen.

 

  1. Die jährliche Kilometerfahrleistung

Je mehr Kilometer ein Auto auf der Straße zurücklegt, desto größer ist das Risiko, dass das Fahrzeug z. B. in einen Unfall verwickelt ist. Das entspricht nicht nur der Intuition, sondern spiegelt sich auch in den Schadenbilanzen der Autoversicherer wieder. Als Faustregel gilt daher: Wer weniger unterwegs ist, fährt günstiger als ein Vielfahrer.

 

  1. Die Anzahl schadenfreier Jahre

Wer unfallfrei fährt, profitiert davon über den sogenannten Schadenfreiheitsrabatt. Mit jedem unfallfreien Jahr verbessert sich die Einstufung um eine Klasse. Und: Wer einen Schaden verursacht, fällt nicht sofort auf den Ausgangswert zurück. Je nach erreichter Schadenfreiheitsklasse werden auch nach einem Unfall weiterhin schadenfreie Jahre anerkannt. Im Endeffekt profitieren mit zunehmendem Alter also fast alle Autofahrer von ihrer jahrelangen Fahrerfahrung – am meisten natürlich diejenigen, die keine Unfälle verursachen.

 

  1. Der Nutzerkreis

Die Entscheidung, nicht jeden ans Steuer seines Wagens zu lassen, kann den Versicherungsbeitrag senken. Die GDV-Statistik unterscheidet zwei Fälle: Entweder lässt der Fahrzeughalter jede Person mit seinem Auto fahren, die einen gültigen Führerschein besitzt. Oder er beschränkt den Nutzerkreis auf sich selbst sowie eine ggf. vorhandene Partnerin bzw. einen Partner. Rund drei Viertel der Versicherten entscheiden sich für diese Option.

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